Heute mal ne Frage von nem Kollegen....
Folgendes:
Mein Kollege wohnt in Haus A dort wäre DSL 3000 schaltbar, sein Nachbar wohnt genau 50m Leitungslänge (selbst vermessen!! eher etwas kürzer) entfernt und bei Ihm ist DSL 16000 schaltbar.
Dazwischen sind nur 3 Häuser die aber kein DSL nutzen.
Kann mir dazu einer was erklären, ob 50m Leitungslänge wirklich soviel ausmachen?
Oder ist/wäre technisch doch noch etwas Spielraum drinne?
Erstmal egal ob das jemand schaltet oder nicht, mich interessiert nur ob da doch zur Not was ginge. ^^
DSL 6000 und DSL 16000 haben die gleichen Schaltrichtlinien. Für DSL 16000 muss der Port ADSL2+ fähig sein.
Wenn der eine DSL 3000 bekommen kann, dann ist es durchaus möglich dass der Nachbar DSL 6000 bekommt. Wenn DSL 16000 geschaltet werden kann, ist noch nicht gesagt, dass dann auch volle 16000 ankommen. Bei 16000 besteht immer ein Korridor zwischen 6600 und 16000.
Es ist also durchaus möglich, dass das eine Haus DSL 3000 bekommen kann (vielleicht sogar knapp unter 6000 liegt) und der Nachbar mit DSL 6000 oder gar 7000,8000,10000 etc. surft.
Kann mir dazu einer was erklären, ob 50m Leitungslänge wirklich soviel ausmachen?
Du hast vielleicht den Abstand der Häuser gemessen, aber nicht die Längen bzw. den Längenunterschied der zugehörigen TALen - oder kennst Du den Leitungsverlauf auf den Meter genau?
Du hast vielleicht den Abstand der Häuser gemessen, aber nicht die Längen bzw. den Längenunterschied der zugehörigen TALen - oder kennst Du den Leitungsverlauf auf den Meter genau?
In diesem Fall kann ich heute selber eine Aussage treffen, habe mir selbst mal das ganze angeguckt.... Es sind nun keine 50m sondern genau 80m. Hierzu ist noch zu sagen, dass die Leitung über Land verlegt ist und somit den Verlauf zu 99% genau verfolgen kann.
Worum es uns ging ist, ob eben die 80m wirklich über solch einen Einfluß verfügen.
Auch wenn die 16000 beim Nachbarn nicht voll anliegen, so sollte doch wenigstens DSL 6000 nach den 80m noch verfügbar sein, denn die 6000 sind auch nur bis zu..., aber der Unterschied zwischen nehmen wir mal an er hat nur 6600 und 3000 ist auf 80m sehr hoch, oder meint ihr nicht?
Ich würde sogar sagen das es auf 300m noch nicht mal so viel ausmachen kann....
Achso ja, wenn man angenommen "nur" auf einen ADSL2 Port geschalten würde, dann wäre doch mehr Leistung da (die vollen 6000 z.B.), oder?
Hallo
Es ist hierbei nicht die Leitungslänge sondern die Dämpfung maßgebend.
Und wenn diese über einen bestimmten Wert steigt, wird keiin 16000er mehr geschaltet.
Da 6000 und 16000 die gleichen Dämpfungsgrenzen gelten, ist wenn 16000 nicht mehr möglich ist, auch 6000 nicht mehr möglich.
6000 = ADSL
16000 = ADSL2
Die für ADSL2 nötigen höheren Frequenzen werden bei steigender Dämpfung stärker abgeschwächt.
Mir wurde es so erklärt: 16000 läuft über Glasfaser bis kurz vor die versorgenden Häuser und wird dann erst umgesetzt auf das Kupferkabel. Ich hatte vorher 6000 DSL gebucht erreichte aber gerade 3000. Als ich nun T-Home (Fernsehen über DSL) mit 16000+ einrichten lies war ich erst der Meinung das dies bei mir nicht gehe. Aber es geht doch.
Worum es uns ging ist, ob eben die 80m wirklich über solch einen Einfluß verfügen.
Auch wenn die 16000 beim Nachbarn nicht voll anliegen, so sollte doch wenigstens DSL 6000 nach den 80m noch verfügbar sein, denn die 6000 sind auch nur bis zu..., aber der Unterschied zwischen nehmen wir mal an er hat nur 6600 und 3000 ist auf 80m sehr hoch, oder meint ihr nicht?
Ich würde sogar sagen das es auf 300m noch nicht mal so viel ausmachen kann....
Hmm, Du hast das System dahinter noch nicht verstanden.
Du bekommst bis zu einer Dämpfung von x dB noch DSL 6000 oder auch DSL 16000, da gleiche Grenze.
Wenn jemand x+1 dB hat, dann gibt es sofort DSL 3000. Und für 1 dB mehr sind 50m locker ausreichend.
Das ist wie Schießen im Biathlon - knapp daneben ist auch vorbei.