letzten Donnerstag 17.11.2011 sollte mein Anschluss nach Umzug geschaltet werden. Bis heute hat sich noch nichts getan. Vodafone schiebt die Schuld auf die Telekom und meinte, dass es sich noch 2-4 Wochen hinziehen kann bis sich ein Techniker von der Telekom bei mir meldet, zwecks Termin!
Habe ich eine Möglichkeit den Vertrag zu Widerrufen? Der "liebe" Vodafone Mitarbeiter meinte NEIN, da es sich um keine Störung, sondern ein Anschalttermin handeln würde. Laut ihm hätte ich erst ein Widerruf Recht wenn FÜNF Technikertermine daneben gingen.
Vielen Dank für eure HILFE!
Vergessen: Umzug wurde per Telefon beauftragt! Ich habe auch schon mal im Internet geschaut ob BGB/Fernabsatzgesetz greift.
Ich bin auch schon am überlegen ob man schon bei einem Anschalttermin eine Fristsetzung machen kann falls dieser Termin nicht eingehalten wird. Warte noch mal was hier andere dazu sagen.
Genau dies hab ich auch schon überlegt bzw. im Internet gesucht, aber leider nichts gefunden. Und bevor ich die Verbraucherzentrale anrufe mit 1,75€ die min. dachte ich mir, ich versuche mein Glück mal hier.
Wenn es nach Vodafone geht kann dies noch bis zu 4 Wochen dauern.
Leider hilft mir da wo ich wohne auch kein UMTS Stick. Um diesen nutzen zu können müsste ich 13km fahren. Und mein Online Banking möchte ich von nirgendwo anders machen, als von mir Zuhause aus.
Hallo CrazyMG
Das Problem bei einem Umzug ist der, das bei einem Widerruf der Anschluss an alter Adresse wieder geschaltet würde bzw. der Vertrag an alter Stelle weiter laufen würde.
Das ist ja wohl auch nicht in deinem Sinne.
Für dich käme dann nur die Fristsetzung in Frage. Diese kann man aber auch nicht nach nur einem Versuch machen.
Im übrigen ist für die Terminabsprache einzig Vodafone zuständig.
Vodafone kann aus einem Terminpool der Telekom Termine buchen.
Da hat die Telekom nichts mit zu tun, außer das der Termin eingehalten wird.
Warum ist denn der Techniker beim ersten Termin nicht erschienen. Konnte Vodafone das mitteilen.
Hast du mal geschaut, ob dein Anschluss schon funktioniert?
Evtl. muss gar kein Techniker bei dir erscheinen.
laut Vodafone wurde der Anschluss aus der Ferne geschaltet. Aber es funktioniert nichts. Externe Firma war da und hat die TAE-Dose geprüft, aber alles ok. Router funktioniert auch. Bei Amtswahl wird ständig nur gesagt bitte schließen sie das DSL-Kabel an, also ist was an der Leitung.
Vodafone meint sie können den Router sehen wie er sich versucht einzuwählen aber es währen nicht genug Impulse da um eine Verbindung ausfzubauen, irgendwie so.
An meiner alten Adresse hatte ich den Anschluss zum 28.12.11 hin gekündigt. Vodafone hat mich aufgrund einer Preissenkung zurückgewonnen und haben auch gleich den Umzug beauftragt.
Kann ich nicht eine Nachbesserung bis zum 08.12.11 verlangen und wenn bis dahin nichts passiert ist vom mein Widerruf gebrauch machen evtl. so geschrieben:
"Mit diesem Schreiben setze ich Ihnen eine Frist bis zum 08.12.2011. Wenn bis dato keine Nachbesserung erfolgt ist, werde ich vom meinem Widerruf/Sonderkündigungsrecht gebrauch machen.
Gleichzeitig werde ich mich auch auf meine Kündigung vom 28.09.2011 berufen, die somit wieder wirksam geworde ist, da sie Ihre Vertragsbedingungen nicht eingehalten haben. Somit wird mein Anschluss an der Adresse … und … durch sie eingestellt." ?????
Ein Widerrufsrecht hast du nicht mehr.
Eine Sonderkündigung gibt es auch nicht.
Du kannst nur aus einem wichtigen Grund (§314 BGB) kündigen, wenn du eine angemessene Frist (in der Regel 14 Tage ab Zugang des Schreibens) gesetzt hast. Das ganze per Einschreiben mit Rückschein. Auf dem Rückschein ist das Zugangsdatum vermerkt.
Voraussetzung ist aber deine aktive Mitwirkung zur Beseitigung des Mangels.
Im übrigen wird diese Fristsetzung wahrscheinlich erst nach 3 vergeblichen Versuchen zur Inbetriebnahme anerkannt, da ein 3 maliges Nachbesserungsrecht gilt.
Dir bleibt erstmal nur eine Störung zu melden und auf die Entstörung zu warten.
Außerdem solltest du die Verkabelung in deinem Verantwortungsbereich überprüfen und auch den Router mal probeweise tauschen. Wenn das noch der Router von vor dem Umzug ist, kann dieser auch beim Umzug kaputtgegangen sein.
45Grisu hat ja schon viel dazu gesagt. Man muss hier auf jedenfall Unterscheiden :
Ist die Schaltung erfolgt, oder nicht.
Schaltung bedeutet, das du einen Termin zur Anschaltung erhalten hast, und in dem Vodafone System auch ersichtlich ist, das du von (meist) einem Telekom Techniker angeschaltet wurdest.
Ist die Anschaltung erfolgt, ganz egal, ob der Anschluss funktioniert oder nicht, besteht in diesem Fall die Möglichkeit, eine Störung aufzunehmen. Eine Störung wird in der regel schneller bearbeitet, als ein neuer Anschalttermin.
Bei einer Störung kannst du auch eine Frist setzen. Bei einer Anschaltung (im Laufe eines Umzuges) nicht.
Vielleicht hast du bei Vertragsabschluss einen UMTS Stick mitbekommen. Es nannte sich damals "Surf Sofort Paket". Damit kannst du in deinem zu Hause Bereich kostenfrei surfen.
Falls du dies nicht hast, kannst du ihn auch nachbuchen lassen. Beim Nachbuchen fallen aber kosten an (Hardware + Aktivierung).
hatte Ende 2006 (da war ich noch kein Telekommitarbeiter), das gleiche Problem mit Freenet und bin folgendermaßen vorgegangen:
1. Einschreiben mit Rückschein an Freenet. Darin Androhung des Vertragsrücktrittes wg. nicht erbrachter Leistungen (Telefon- und Internet von Anfang an, und da schon seit 2 Wochen, tot), wenn nicht innerhalb von 2 Wochen Schaltung. Es folgte nur ein sinnfreier Brief aus Textbausteinen, dass ich bei Problemen doch einfach anrufen solle.
2. Nach 2 Wochen Einschreiben mit Rückschein an Freenet. Darin Rücktritt vom Vertrag wg. nicht erbrachter Leistungen (ging noch immer nichts und Freenet rührte sich auch nicht).
3. 10 Tage später waren Leitung und DSL-Port frei und ich erhielt sogar eine Bestätigung, dass der Vertrag aufgelöst sei. Habe bei der Telekom einen Neuanschluss beauftragt. Da es damals noch keine Internetflat gab (die kam erst wenige Wochen später), bin ich wg. DSL zu Lycos DSL gegangen (ging später in Freenet auf). Funktionierte alles wunderbar.
4. Ca. 1 Monat später kam noch ein Brief von einem Inkassobüro, dass ich meine Rechnungen zahlen solle. Ich schrieb einen 2-seitigen Brief zurück, in welchem ich den gesamten Sachverhalt minutiös schilderte und die beiden Briefe und die Kopien der Rückscheine beilegte. Danach habe ich nie wieder etwas von Freenet oder dem Inkassobüro gehört.