vielleicht finde ich hier einen Rat. Ich ziehe Anfang 2014 aufs Land. Hier in Köln ist man internetmäßig verrwöhnt. Ich weiß also, dass ich ein paar Gänge runterschalten muss...
Ich habe also mal versucht, auf der neuen Adresse rauszufinden, was denn so an Internet möglich ist. Telekom sagt DSL bis 6000 (ohne Splitter...?), 1&1 bis 16000. Das ist ja schon ein großer Unterschied. Kann man den Angaben Glauben schenken? Angaben sind ja immer mit BIS ...-Angaben.
Wie würdet Ihr vorgehen? 1&1 ohne Laufzeit testen? Das macht die Telekom nicht, oder?
1und1 sagt immer "bis zu 16000". Aufgrund deiner Angaben fasse ich die mögliche Situation mal zusammen:
1. Die Telekom hat keinen Outdoor-DSLAM zur Verfügung, sonst würden die mindestens 16000 anbieten.
2. Die Telekom schaltet nach dem alten Fixed-Rate Verfahren. Dann hast du bei 1und1 gute Chancen, eine deutlich schnellere Leitung zu bekommen. Vielleicht nicht ganz 16000, aber mehr als 6000.
3. Die Telekom schaltet einen RAM-Anschluss. Dann dürfte die 1und1 Geschwindigkeit in derselben Größenordnung liegen.
Der "Anschluss auf Probe" ist sicher ein guter Ansatz. Ohne Outdoor-DSLAM bekommst du bei der Telekom sicher nicht mehr als bei 1und1.
Wie sieht es mit Kabel-Internet aus?
hallo und willkommen im Forum. Die Idee mit dem Testen klingt schon mal nicht schlecht. Bedenke jedoch dabei, daß du auf jeden Fall die Versandkosten und die Anschlußgebühr (Technikerbesuch) zahlen musst, unabhängig von der Laufzeit. Gilt auch wenn du die 30-Tage Test-Option in Anspruch nimmst.
Die pauschale Aussage: Internet in der Stadt ist schnell, auf dem Land langsam stimmt nicht.
Du solltest erst einmal überall einen Verfügbarkeitscheck machen und versuchen herauszufinden, welche Anbieter über eigene Leitungen verfügen.
(1&1 hat keine eigenen).
Ich bin 1996 von Köln aus Land gezogen in ein Dorf mit ca. 5000 Einwohnern.
Meine DLS - Geschwindigkeit liegt bei ca. 15.000 kbit/s (1&1).
In den umliegenden Randgemeinden mit Einwohnerzahlen <1000 steht seit 2 Jahren sogar VDSL zur Verfügung. Hier hat Vodafone mit dem örtlichen Strom-/Gasversorger kooperiert und neue, eigene Leitungen verlegt.
Gerade in Gebieten, die von der Telekom nicht oder schlecht versorgt sind, besteht eine Chance, dass Konkurrenten eigene Technik installieren.